Riester-Rente mit Investmentfonds: Deka-BonusRente
Das Riester-Produkt, das die Deka gleich mit Beginn der Riester-Rente auf den Markt brachte, arbeitet nach einem Lebenszyklussystem. Das heißt: Je älter der Sparer wird, desto tiefer senkt Deka seine Aktienquote.
Für die Deka-BonusRente hat die Fondsgesellschaft der Sparkassen ursprünglich acht neue Investmentfonds aufgelegt. Inzwischen hat sie einen davon geschlossen. Übrig bleibt eine Palette von sechs Misch- und einem Aktienfonds. Zudem verwendet der Anbieter den Deka-Geldmarkt Euro-TR (WKN: 977182), einen Geldmarktfonds.
Bis zum 45. Lebensjahr des Riester-Sparers fließen seine Raten in den Aktienfonds Deka-BR 100 (WKN: 542451). Ab diesem Alter baut Deka schrittweise die Aktienquote ab und schichtet das Guthaben dabei alle paar Jahre von Fonds zu Fonds. Die Zahlen in den Fondsnamen signalisieren dabei, wie viel Prozent der Fondsmanager in Aktien investieren darf. Sie lauten 85, 75, 55, 45, 35 und 20. In den letztgenannten Fonds darf der Fondsmanager zusätzlich für 20 Prozent des Fondsvermögens Immobilien beimischen. Im Normalfall liege die tatsächliche Aktienquote etwa 5 Prozentpunkte unter dem Maximum, heißt es von der Deka.
Mit 55 Jahren gibt es einen Kassensturz, und in den folgenden fünf Jahren werden schrittweise alle übrigen Risikopositionen in den sicheren Geldmarktfonds umgeschichtet. Mit frühestens 60 Jahren kann der Riester-Sparer seine Rente antreten, wie es das Gesetz verlangt. Wer seinen Riester-Vertrag erst mit 50 Jahren abschließt, dessen Beiträge fließen von Beginn an in den Geldmarktfonds.
Den Lebenszyklusfahrplan will Deka nach eigenen Angaben konsequent durchziehen. Selbst die Finanzkrise im vergangenen Jahr habe keinen Grund geliefert, etwas am Plan zu ändern, erklärt Stephan Kropp sinngemäß. Kropp leitet das Produktmanagement Private Altersvorsorge bei der Deka.
Von: Andreas Scholz
Kostenfreie Riester-Analyse
Sie möchten für sich die optimale Riester-Förderung ermitteln? Die Altersvorsorge-Experten von DAS INVESTMENT stehen Ihnen gern für ein kostenfreies Analysegespräch zur Verfügung.
Anzeige
Bilderstrecke
Rente, Sex und Altersvorsorge - informieren Sie sich jetzt und hier, was das Alter so bringt. weiterlesen
Piet Klocke erklärt die Rente
Ihre Fragen zur Altersvorsorge
Sie haben auch eine Frage zum Thema Altersvorsorge? Wir beantworten sie gerne!
Frage stellen
Riester-ABC
Sieben Jahre ist die Riester-Rente inzwischen alt. Am Markt hat sie sich weitgehend etabliert. DAS INVESTMENT.com erklärt, wie sie funktioniert und welche Spezialfälle zu beachten sind. Weiterlesen …
Cost-Average-Effekt
Der Cost-Average-Effekt gilt als wichtigstes Argument für Sparpläne: Anleger, die im Rahmen der Altersvorsorge monatlich die gleiche Summe investieren, kaufen bei niedrigen Börsenkursen mehr Anteile als bei hohen.
Video: Walter Riester nimmt Stellung zur Finanzkrise
Er ist Namensgeber und offizieller Vater der staatlich geförderten Altersvorsorge. In einem Video nimmt der ehemalige Arbeitsminister Walter Riester (SPD) dazu Stellung, wie sich die Finanzkrise auf bestehende Riester-Verträge auswirkt.
Die Geschichte der Riester-Rente
Wohl selten hat eine Branche so sehnsüchtig ein Gesetz erwartet wie damals die Finanzszene die Rentenreform, die die neue Riester-Rente enthielt. Doch die Euphorie wich zunächst schnell blanker Enttäuschung. DAS INVESTMENT.com erzählt die Geschichte einer problematischen Geburt mit Happy End.
weiterlesen
Altersvorsorge mit Zeitwertkonto: Neues Gesetz fördert Versicherungen
Immer mehr Unternehmen nutzen Zeitwertkonten, um ältere Arbeitnehmer vor dem 67. Lebensjahr in Rente zu schicken. Überwogen dabei bisher insbesondere Lösungen mit Investmentfonds, macht das neue Flexi-II-Gesetz Versicherungen attraktiver. Die Rente mit 67 ist beschlossene Sache. Jeder nach 1963 Geborene kann erst dann ohne Abschläge in Rente gehen.
Jetzt 



Kommentare