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Frauen und Altersvorsorge: Schon Schülerinnen fürchten sich vor Altersarmut

Uni
Foto: Istock

Die Angst der deutschen Frauen vor Altersarmut nimmt zu. Insbesondere junge Frauen rechnen stärker als noch vor einem Jahr mit einem sinkenden Lebensstandard im Ruhestand. Selbst Schülerinnen machen sich verstärkt Sorgen um ihre Rente.

Rund 40 Prozent der deutschen Frauen fürchten, dass sie im Alter einen niedrigeren Lebensstandard haben oder sogar von Altersarmut bedroht sein werden. Bei 57 Prozent steht die Vorsorge für die Rente an erster Stelle.

Das ergab eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag des Wiesbadener Finanzdienstleisters Delta Lloyd durchgeführt hat. Dabei wurden 1.000 Frauen im Alter von 18 bis 50 Jahren zum Thema Altersversorgung befragt.

Vor allem bei jungen Frauen zwischen 18 und 25 nahm die Angst vor finanziellen Einbußen im Alter stark zu: Mittlerweile fürchten knapp 40 Prozent dieser Altersgruppe, dass sie im Alter einen niedrigeren Lebensstandard haben werden. Im letzten Jahr waren es mit 27,5 Prozent noch rund 12 Prozent weniger. Sogar Schülerinnen machen sich verstärkt Sorgen um ihre finanzielle Situation im Alter. 8,5 Prozent fürchten sich vor Altersarmut, 2008 war es nur ein Prozent.

Auch Arbeiterinnen und Hausfrauen sorgen sich verstärkt um ihre Altersversorgung


Große Sorgen um ihre Altersversorgung machen sich auch Arbeiterinnen und Hausfrauen. Fast die Hälfte der befragten Arbeiterinnen fürchtet einen sinkenden Lebensstandard im Alter; 2008 war es noch rund ein Drittel. Bei den deutschen Hausfrauen ist die Angst vor Altersarmut von 5,5 Prozent im Vorjahr auf aktuell rund 15 Prozent gestiegen. „Es ist zu vermuten, dass die Finanzkrise und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt diese Sorge geschürt haben“, so die Forscher.

Rat des Partners ist weniger gefragt


Zudem stellen immer mehr Frauen ihre bisherige Vorsorgestrategie auf den Prüfstand. Bei der Frage, auf wen oder was sie sich beim Thema private Altersvorsorge verlassen, gaben nur noch 46 Prozent ihre bisherige Vorsorgestrategie an. Im Vorjahr waren es noch knapp 57 Prozent.

Eindeutig weniger gefragt ist in Finanzfragen der Rat des Partners. Nur noch knapp 17 statt wie im Vorjahr knapp 22 Prozent verlassen sich beim Thema Altersvorsorge auf ihren Freund oder Mann. Vielfach holen die Frauen lieber professionellen Rat ein: Mehr als ein Fünftel (21,5 Prozent) wenden sich bei an einen Finanzberater (2008: 19 Prozent).

Auf die gesetzliche Rente verlassen sich noch immer etwas mehr als ein Fünftel der deutschen Frauen (rund 21 Prozent). Dieses Niveau hat sich in den letzten Jahren in Deutschland insgesamt nicht verändert.

Svetlana Kirschner

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Kommentare

Kommentar von Sandra | 26.11.2009

Die Sorge ist ja auch berechtigt. Niemand weiß mehr, ob es eine staatlich garantierte Rente geben wird. Viele in meinem Bekanntenkreis sparen privat und legen Geld an, um für das Alter was in der Rückhand zu haben. Schließlich will ja niemand nach den vielen Jahren Arbeit im Alter von der Hand in den mund leben. Das Gegenteil sollte ja bestenfalls eintreffen. Tagesgeld ist eine gute Möglichkeit, um Rücklagen zu schaffen. Aber auch hier sollte man sich mehrere Angebote anschauen und vergleichen. http://www.der-tagesgeld-vergleich.de/Tagesgeld/tagesgeld/ gibt da einen guten Einblick in das Thema. Wenn man dann einen bestimmten Betrag gespart hat, kann man sich überlegen eine bestimmte Summe davon fest anzulegen. Mehrere Geldanlagen werden meistens empfohlen.

Kommentar von Fest | 21.02.2010

Ich kenne viele Frauen und die kümmern sich nicht.....

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