Bundestagswahl 2009: Was die Parteien für die Altersvorsorge planen - Teil 1
Krise und Arbeitslosigkeit, Atompolitik und Afghanistan heißen die beherrschenden Themen – Altersvorsorge hat im aktuellen Wahlkampf keinen Platz, auch nicht im TV-Kanzlerduell zwei Wochen vor der Wahl. Ideen, wie die Versorgung im Alter künftig besser zu regeln ist, kommen in den Wahlprogrammen der fünf potenziellen Regierungsparteien jedoch durchaus vor. DAS INVESTMENT.com stellt sie vor und beginnt mit CDU/CSU und der SPD.
Keine Partei verschließt sich davor, dass Altersarmut unter Rentnern künftig zunehmen wird, wenn sie nicht rechtzeitig gegensteuern. Dabei schlagen sie unterschiedliche Wege ein. Die beiden roten Parteien und die Grünen wollen die gesetzliche Rentenversicherung auf weitere Personengruppen ausweiten und eine Erwerbstätigen- beziehungsweise Bürgerversicherung daraus machen.
Die FDP hingegen ist bemüht, die kapitalgedeckte Vorsorge zu erhöhen und fordert die Riester-Rente für alle. CDU/CSU will die geförderte private Altersvorsorge weiter vereinfachen. Die Linke hingegen will sie sofort beerdigen.
Zudem wird es wohl demnächst neue Möglichkeiten geben, den Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand zu gestalten.
Einig sind sich alle fünf Parteien, dass das Schonvermögen fürs Alter steigen muss. Empfänger von Arbeitslosengeld II sollen also künftig höhere Freibeträge für Altersvorsorgevermögen haben.
Von: Sabine Groth
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