Altersvorsorge: Sparer kennen ihre späteren Einkünfte nicht
Fast drei Viertel aller Deutschen sorgt fürs Alter vor. Nur die wenigsten wissen allerdings, ob ihr Spareinsatz reichen wird, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Das zeigt eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR).
Über die Hälfte (54 Prozent) der Befragten gab an, weniger gut beziehungsweise überhaupt nicht einschätzen zu können, wie hoch die späteren Einkünfte einmal werden. „Es ist schon erstaunlich, dass so viele Menschen offensichtlich nicht wissen, ob ihre privaten Vorsorgemaßnahmen im Alter ausreichen werden“, sagt BVR-Präsident Uwe Fröhlich. „Vorsorgelücken kann aber nur derjenige beheben, der volle Transparenz über seine zu erwartenden Einkünfte im Alter hat.“
Auf die Frage, welche Art der Anlage am besten für die Altersvorsorge geeignet ist, liegt die Immobilie an erster Stelle: Ob selbstgenutzt oder vermietet, 49 Prozent sehen hierin die geeignetste Anlageform. Dabei ist der Traum vom eigenen Heim mit 37 Prozent deutlich ausgeprägter als die vermietete Immobilie zur Altersvorsorge (12 Prozent).
Mehr als ein Viertel der Umfrageteilnehmer (26 Prozent) setzen auf eine private Renten- beziehungsweise Lebensversicherung. Gold und anderen Edelmetallen vertrauen 8 Prozent, festverzinslichen Anlagen 7 Prozent. Aktien oder Aktienfonds halten mit 6 Prozent die wenigsten der Befragten für eine geeignete Anlageform.
Karen Schmidt
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Kommentar von marius | 01.03.2010